Die Schichten des Widerstandes gegen Veränderung beschreiben, in welcher Reihenfolge unterschiedliche Arten von "Widerständen" in einem Veränderungsprozess auftreten. Aus Sicht der Theory of Constraints sind diese Widerstände zumeist berechtigt und daher methodisch zu bearbeiten, um (1) die Lösung und den Weg der Veränderung zu verbessern und (2) alle Betroffenen in den Veränderungsprozess einzubeziehen, sie zu Beteiligten und Mitgestaltern zu machen.
- Schicht 1: fehlende Übereinstimmung (Einigkeit und Verständnis) hinsichtlich des Problems;
- Schicht 2: fehlende Übereinstimmung (Einigkeit und Verständnis) hinsichtlich der Lösungsrichtung;
- Schicht 3: fehlende Übereinstimmung, dass die Lösung die Schwierigkeit tatsächlich beseitigen wird;
- Schicht 4: Befürchtung, dass die Lösung zu neuen unerwünschten Nebeneffekten führt;
- Schicht 5: fehlende Klarheit darüber, wie die Stolpersteine auf dem Weg zur Umsetzung der Lösung überwunden werden können;
- Schicht 6: fehlende Mitwirkung trotz erfolgter Zustimmung.
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