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Teilnehmerstimme zur TOC4U Netzwerktagung

Die TOC-Netzwerktagung war für mich wieder sehr erkenntnisreich. Einmal
durch die hochkarätigen Referenten und die gute Mischung aus Theorie und
Praxis sowie der Austausch mit kompetenten und interessanten Teilnehmern.
Es hat einfach wieder Spaß gemacht und Spaß ist wichtig für nachhaltiges
Lernen und Umsetzen.

Marco Geuer, ACT IT-Consulting & Services AG

 

Posted from Tanja Pfeiffer, 18.12.2014 00:00

TOC4U-Netzwerktagung 2014 - Nachlese - Teil 2

Wenn der Markt, also der Umsatz zum Engpass wird, dann ist es an der Zeit für „Sales that Flow“ wie Rudolf Burkhard (VISTEM GmbH & Co. KG) an einem echten Beispiel erklären konnte. Durch genaue Analyse und logische Abfolgen konnte erreicht werden, dass die Platzierung im Einzelhandel und der Abverkauf wieder ins Fließen kamen und der Hersteller langfristig seinen Marktpräsenz erhalten konnte.

Einen weiteren Aspekt der TOC zeigte Dr. Bettina Frenzel (Habakus Unternehmensberatung)  auf. In ihrem Vortrag „Personal Growth – mit TOC auch zum persönlichen Wachstum“ erklärte sie eingängig, wie sich die Anwendung der „TOC-Denkwerkzeuge“ für das Finden unseres persönlichen „Diamantbereiches“ nutzen lässt. Dort fokussiert der Mensch darauf, was für ihn persönlich richtig und wichtig ist, hier finden wir unseren Kongruenzbereich zwischen Wollen und Können und schaffen es somit unseren Engpass (unsere Komfortzone) sinnvoll zu erweitern und persönliches Wachstum zu realisieren.

Clouds, Clouds, Clouds - was wäre die TOC ohne die Clouds. Alfredo Romero Ihnen (VISTEM GmbH & Co. KG, Goldratt Marketing) lies seine Zuhörer arbeiten. "Um die Dilemma-Wolke zu begreifen, muss man sie erarbeiten", so Romero Ihnen. In einem sehr charmanten Vortrag erklärte er die diversen Wolkenarten und warum sie die Grundlage der TOC sind.

Christoph Lenhartz (Board Member der TOCICO, Catena Strategies) erklärte in seinem Vortrag was man unter DDMRP (Demand Driven Material Requirements Planing) versteht und wie sich Theory und Praxis - untermauert durch viele Beispiele - angleichen. Insider sprechen hier von der "Revolution im MRP", denn hier sind alle Erkenntnisse zur Supply Chain in den vergangenen Jahrzehnten zusammengefasst sind.

Ad Vermeulen (A-Dato) bot Einblick in die Software "LYNX", und zwar insbesondere TameFlow Kanban und Tameflow Scrum. Dieses Managementsystem fasst die besten Ideen aus Kanban, Scrum, Agile, Critical Chain Projectmanagement und Lean zu einer "integrativen Lösung" zusammen. Das Ergebnis: Ein hervorragendes Multiprojektsteuerungssystem auch im agilen Umfeld.

Neben den Vorträgen gab es auch im einladenden Foyer Ausstellungen: Die GPM-Fachgruppe Critical Chain Projektmanagement und die GPM Regionalgruppe Mannheim/Ludwigshafen, die beide auch Mitorganisatoren waren,  hatten sich zusammen getan und einen Überblick über die Themen und Aufgaben in der GPM zusammengestellt. Regen Zuspruch fand auch der Stand von A-Dato und von Alkyone mit den Softwarethemen zu Projektmanagement sowie Produktion.

Die Teilnehmer waren sich einig: ein aufschlussreicher und gelungener Tag, der neue Impulse lieferte und Menschen zusammenbrachte, die getrieben sind vom Wissen, dass es einen anderen, besseren Weg gibt, Unternehmensprofite zu steigern.

Wertschätzung, Miteinander und Vertrauen sind die Säulen, auf denen wir TOC in die Unternehmen bringen können - Engpassmanagement, Erfahrung und (Über)Prüfung sind unsere Werkzeuge.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Die beiden Berichte der Netzwerktagung wurden verfasst von Annette Hempel und Paul Beckermann - vielen Dank dafür.

 

Posted from Claudia Simon, 12.12.2014 00:00
TOCTheory of Constraints

TOC4U-Netzwerktagung 2014 - Nachlese - Teil 1

Menschen sind gut - Dr. Eliyahu Goldratt

Wertschätzung, Miteinander und Vertrauen, darauf fußt die Theory of Constraints mit all ihren Ableitungen.

Unter diesem Motto könnte man die Netzwerktagung zusammenfassen. Den Einstieg in die Tagung gestaltete Achim Kopp (Kopp Schleiftechnik GmbH) mit seinem Vortrag über das partnerschaftliche Miteinander in seiner Organisation. Seine bewegenden Gedanken einer Schiffsmannschaft und wie diese gemeinsam mit ihrem Kapitän durch ruhige oder stürmische See fährt, überspannten die gelungene Veranstaltung am vergangenen Samstag (06.12.2014) in Heidelberg.

Achim Kopp konnte zeigen, dass vertrauensvolles Miteinander zu 0% Mitarbeiterfluktuation führt und dass, wenn wir unsere Mitarbeiter nicht als Ressourcen sondern als Partner sehen, sich diese Haltung bis zu unseren Kunden durchschlägt. Kunden werden somit nämlich von Mitarbeitern ebenfalls als Partner wahrgenommen - und das schlägt sich in einer einer über 90%-igen Weiterempfehlungsrate der Kunden nieder.

Paul Seifriz (Alkyone GmbH & Co KG) konnte deutlich machen, dass wir eine dynamische Produktion mit klaren Prioritäten brauchen, um den optimalen Lagerbestand, die richtigen Produkte zum richtigen Zeitpunkt und in ausreichender Menge zu haben. Neben der notwendigen "reinen" Mathematik,  legt er einen Schwerpunkt seiner Arbeit auf die psychologischen Hürden, die die Mitarbeiter hindern, nach diesen neuen, logischen Vorgaben zu handeln.

Genau hier setzte Uwe Techt (VISTEM GmbH & Co. KG und Autor von "Projects that Flow") mit seinem Vortrag zum Thema „Aus Erfahrung lernen!“ an. Wieso tun wir offensichtlich Richtiges nicht, sondern wider besseren Wissens das Falsche? Warum lernen wir so schwer aus Erfahrung? In einem komplexen System erhalten wir zu spätes oder nur unkonkretes Feedback zu unseren persönlichen Handlungen. Wenn wir konsequent die Abweichungen unserer Erwartungen und Annahmen zu den Realitäten analysieren, können wir aus jeder gefundenen Lücke (zwischen Erwartung und Realität) etwas lernen und es für uns, unsere Arbeit und unser Unternehmen nutzen und so vermeiden, dass wir Fehler wiederholen. Wir können einen neuen Glaubenssatz finden, der den Erkenntnissen entspricht.

Einen Wechsel seines Glaubenssatzes zeigte Jan Schriever (Hans Schriever GmbH & Co. KG) auf. Er legte seinen Glaubenssatz „Lager ist böse“ ab und hat nun eine intelligente Lagerhaltung nach dem Hase-Igel-Prinzip. Durch geschicktes Kombinieren der einzelner Lagerbestände, erhöhte er die Verfügbarkeit und erschloss sich einen weiteren Markt, der kleinere Lose benötigt. So nutzte er geschickt und erfolgreiche die Lücke, die ihm der Marktführer freigelassen hatte.

Wolfram Müller (VISTEM GmbH & Co. KG und Autor von " The CIO Guide to Breakthrough Project Portfolio Performance") zeigte in einem lebendigen Vortrag, wie jeder in seiner Abteilung auf Singletasking umstellen kann. Diesen ersten Schritt kann jeder sofort tun – im zweiten und dritten Schritt bleibt jedoch ein Umdenken, das von der Spitze des Unternehmens ausgehen muss, unvermeidbar, wenn man den Durchbruch im Hinblick auf Durchsatz und Umsatz mitnehmen will.

 

Wir danken den beiden Autoren Annette Hempel und Paul Beckermann, die uns freundlicherweise eine Zusammenfassung der Vorträge zur Verfügung stellen - herzlichen Dank dafür!

=====TEIL 2 folgt ======
Posted from Claudia Simon, 10.12.2014 15:32
TOCTheory of Constraints

TOC4U Netzwerktagung am 06.12.2014 in Heidelberg

Erste Impressionen - Bericht folgt - mit vielem Dank an Dr. Klaus Schenck, der uns immer mit den tollen Bildern versorgt

Posted from Tanja Pfeiffer, 08.12.2014 15:01
TOCNetzwerkHeidelberg

Die Entdeckung der Fokussierung

von Annette Hempel

Kennen Sie noch diese Papierrollen, die im Mittelalter von Boten oder Vorlesern verlesen wurden?

Ja?

So ähnlich sah meine ToDo-Liste aus, bis ich meine neue Arbeitsstelle bei VISTEM GmbH & Co. KG antrat.

Dort - oder nun hier - ist Fokussierung Programm, und zwar nicht nur auf der geschliffen formulierten Unternehmenswebsite. Sondern hier wird jeder und jede angehalten und dabei unterstützt, die eigene Arbeit fokussiert zu planen und auszuführen.

Ich bekomme meine Arbeit in überschaubaren Mengen weitergereicht, neue ToDos kommen erst hinzu, wenn alte abgearbeitet wurden.

Meine neue ToDo-Liste hat selten mehr als 5 bis 7 Tasks, die alle priorisiert sind und nun einer nach dem anderen bearbeitet werden.

Ein Paradies, meinen Sie?

Naja, auch hier wird gearbeitet. Aber eben so, dass ein normal flotter Mitarbeiter dies gut schaffen kann. Es wird keiner mit unbezwingbaren Aufgabenbergen demotiviert, mit 5 Meetings pro Tag gelangweilt, sondern die Aufgabenpakete übersteigen weder die zeitlichen noch die intellektuellen Möglichkeiten. Stößt man an seine Grenze – was am Anfang bei einer neuen Arbeitsstelle ab und zu vorkommt – dann kann, ja soll man kommen und sich Unterstützung holen. Gemeinsam wird nach Lösungen gesucht. Teamarbeit ist dann wichtig, wenn einer hängt - weil alle nur so gut sind wie der Langsamste im Team.

Arbeite ich an einer Aufgabe, die gerade Priorität für das Team oder die Firma hat, dann werden weitere ablenkende (= defokussierende) Arbeiten von anderen übernommen, so dass ich dran bleiben kann und schnell wieder verfügbar bin.

Wir nennen das Engpassmanagement. Bei uns ist der Mensch die Ressource, die die Kapazitätsgrenze mitbringt. Sicher gibt es auch hier Überstunden, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt. Jedoch, wenn man seinen Engpass kennt und schützt und ihn nur das tun lässt, was gerade besonders wichtig ist, dann ist dieser Mitarbeiter ausgesprochen flott und dabei zufrieden mit seinen Ergebnissen. Denn diese sind  größer und/oder besser als gewöhnlich, was wiederum zu einer neuen, guten Motivation führt, die die Arbeit leicht von der Hand gehen lässt.

Neue Arbeit kommt erst in den Engpass hinein, wenn von dort Erledigtes heraus gekommen ist. Dies verhindert, dass der Engpass verstopft oder gar kollabiert.

Als Mitarbeiterin empfinde ich dies als ausgesprochen wertschätzend: Ich bin es wert, dass es auch Arbeit gibt, die eigentlich in mein Gebiet fällt, den-noch von jemand anderem erledigt wird. Ich kann somit an meiner aktuellen Aufgabe dran bleiben. Der Erfolg des Teams ist mein Erfolg und mein Erfolg ist der des Teams!

Mittlerweile hat diese Art zu arbeiten auch in meine Familie Einzug gehalten: Wenn unser 11-jähriger Sohn irgendetwas macht und ich will, dass er „mal eben flott“ etwas anderes macht, weil ich das für wichtiger erachte, dann sagt er nein, er mache erst dies und jenes zu Ende, dann habe er Zeit das nächste in Ruhe anzugehen.

Mit einer Änderung des Verhaltens bei der Bearbeitung von Aufgaben kann ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

1. Die Arbeit wird schneller und besser erledigt.

2. Der Mitarbeiter ist dabei tüchtig aber nicht überlastet.

Deswegen bin ich überzeugt von fokussiertem Arbeiten, es liegt eigentlich so nah und wird doch so wenig gelebt:

„Der kürzeste Weg, um vieles zu erledigen, ist, immer nur eine Sache zu machen.“
Samuel Smiles (1812 - 1904), englischer Arzt,
Biograph und Sozialreformer

Posted from Thomas Ofenloch, 02.12.2014 09:00
Singletasking Fokus Erfahrungsbericht

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