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Treffen der deutschsprachigen TOC-Experten, -Anwender und -Interessenten - Teil 1

 

Zum 6. Mal trafen sich die deutschsprachigen TOC-Experten, -Anwender und –Interessenten, dieses Mal in Salzburg. Bei guter Stimmung verbrachten sie zwei spannende Tage mit viel Informationen und viel Zeit für Networking. Die Veranstaltung fand im TechnoZ statt und wurde vom Catering-Service des Bistros hervorragend organisiert.In mehreren Folgen berichten wir über die Konferenz.

Am Freitag, 20.3.2009 fand der Experten-Workshop mit Amir Schragenheim statt.

Amir Schragenheim ist Inhaber und Geschäftsführer von Inherent Simplicity, Raanana/Israel und stellt in enger Zusammenarbeit mit Dr. Eli Goldratt Software zur Unterstützung von TOC-Prozessen in Unternehmen zur Verfügung.
Thema des Tages war ‚Make to Availability‘. (Fertigung für (nahezu) hundertprozentige Verfügbarkeit).
Welche Prozesse, Signale und Rückkoppelungssysteme braucht ein Produktions- oder Distributionsbetrieb? Die TOC schlägt hierzu Simplified Drum Buffer Rope‘ (S-DBR) für die Produktion kombiniert mit einer Zentrallager-Lösung für die Distribution vor.
Amir Schragenheim führte uns durch die Methodik und demonstrierte die Verwendung von Symphony™ der Software von Inherent Simplicity.
Es ist im knappen Rahmen dieses Berichtes nicht möglich auf die Themen einzugehen, die besprochen wurden, außer ein ganz kurzer Exkurs zur Unterscheidung von S-DBR und DBR.
Für TOC-Veteranen ist auffällig, dass in der Produktion nicht mehr von Engpass (Constraint) die Rede ist, bestenfalls von ‚beobachteten Ressourcen‘ (Monitored Constrained Ressources).
Im Gegensatz zum Ansatz im Buch ‚Das Ziel‘ wird nach dem Engpass nicht mehr gesucht, sondern er wird entsprechend des strategischen Plans de Unternehmens definiert um den Fluss durch das Gesamtsystem zu maximieren.
Hier hat sich in den letzen Jahren die Vorgangsweise durchgesetzt, den Engpass immer im Markt anzunehmen und die internen Ressourcen strategisch an die Marktanforderungen anzupassen. Es wird daher in erster Linie die Lieferung an den Kunden mit dem Puffer-Management abgesichert und nicht eine interne Ressource (CCR, Capacity Constrained Ressource, Engpass).
Inzwischen haben viele Produktions-Firmen diesen Ansatz mit großem Erfolg umgesetzt. Die Liefertreue konnte massiv verbessert werden und das Problem ‚wandernder Engpässe‘ wurde gleichzeitig gelöst.

Bei der Veranstaltung waren viele Produktions- und Distributionsprofis anwesend, so dass es zu sehr angeregten Diskussionen zu den einzelnen Komponenten der Lösung kam. Ein Danke an alle Teilnehmer! Auch danken wir Amir Schragenheim hier nochmals herzlich für diesen wertvollen Tag!

Fortsetzung folgt

 

Posted from Claudia Simon, 06.04.2009 21:01
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